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Christian Klotz, Experte für Stadtmarketing aus Bad Reichenhall, referierte am 17.11.2015 über Fortschritte und Verbesserungswürdiges in der Stadt Rathenow

12 Gebote für lebendige Innenstädte und Ortskerne

  • Leicht erreichbar
  • Kundenorientierte Parkgebühren
  • Sauber
  • Sicher
  • Hell
  • Herzlich
  • Kulant
  • Kompetent
  • Angebot gebündelt
  • Magneten im Zentrum
  • Vielfältiges Kulturangebot
  • Wöchentliche Events und Werbeaktivitäten

Was Sie in Ihrer Stadt nicht tun dürfen

  • langweilige Ortseinfahrten ohne Licht, Blumen, Design und Info
  • langweilige zu kleine Ortsinfobuchten an der Einfahrt
  • Touristbüro "versteckt" im Rathaus
  • fehlende Hinweise zur "City" und zu den Parkplätzen
  • zu hohe Parkgebühren
  • zu viele Strafzettel
  • unfreundliche (unkulante) Politessen
  • (Strafzettel sind Umsatzkiller!)
  • zu billige Straßengastronomie mit zu hässlicher Möblierung
  • "zerfranstes" Angebot des Einzelhandels - auf vielen Straßen und Plätzen auseinander gezogen
  • zu hoher Marktanteil der Discounter (Folgen für den regionalen Kreislauf)
  • zu große, zu lange Fußgängerzonen
  • zu große "tote" Plätze
  • Leerstand oder Billignutzung in Parterrelagen
  • zu viele unbeleuchtete Büro und Versicherungs"fenster"
  • zu alte und zu schwache Schaufensterilluminierung
  • dunkle und vergammelte Passagen
  • Straßen und Plätze zu finster
  • Pflaster zu alt, zu vergammelt, uneben, moosig
  • "unfreundliche" Öffnungszeiten im EH und Rathaus
  • langweiliges Ambiente, zu wenig Events (Tagsüber)
  • unmotivierte und pessimistische Einzelhändler und Hausbesitzer
  • zu wenig kundenorientierte elektronische Zahlungsmittelakzeptanz
  • Defizit in bestimmten Leitbranchen
  • Magnetbetriebe fehlen oder sind "draußen"
  • niemals innenstadtrelevante Sortimente VOR der Stadt bauen
  • fehlende interkommunale Abstimmung mit Nachbarorten
  • zu viele Verkaufsflächen und damit insgesamt zu schlechtes EH Angebot
  • zu viele Flächen heißt nur Verlagerung, nicht Mehrumsatz aber fehlende Rendite für "Auffrischinvestitionen"
  • zu viel Regulierung bei Eventveranstaltungen der Werbegemeinschaft
  • zu einseitiges Billigangebot - zu wenig unterschiedliche Betriebstypen
  • Umsatzdenken statt Wertschöpfungsdenken
  • zu wenig Synergie zwischen Gastronomie EH und Tourismus / Kultur

Was kann / muss der Hausbesitzer tun

  • Fernwirkung Fassade verbessern
  • Lichteffekt Fassade einsetzen
  • Bereich vor dem Haus sauber halten
  • Möblierung, Bänke, Papierkörbe, Lampen reinigen
  • Eingangsbereich sehr sehr großzügig gestalten (keine engen Türen, keine Stufen)
  • Front weitgehend öffnen. Im Idealfall TOTAL öffnen
  • mit Mieter Schaufensterbeleuchtung "effektvoll" verbessern
  • Brenndauer etwa 8 Uhr 30 bis 23 Uhr
  • möglichst freie Verkaufsflächen schaffen, keine Sichtbarrieren
  • Fußböden "branchengerecht" gestalten
  • Hinterhöfe und Nebengebäude zum Verkausraum integrieren
  • wenig ebenerdige Nebenräume und Sozialräume
  • großzügiges (finanzielles und) ideelles Engagement für Citymarketing
  • für positive Stimmung
  • Kulanz im Umgang mit Mietern und Kunden
  • Bei kleinflächigen Häusern Öffnung zu Nachbargrundstücken und Hinterhöfen (Schaffung von Mindestgrößen!!!)
  • Weihnachtsbeleuchtung großzügig unterstützen
  • Alle Maßnahmen und Events zur Belebung fördern

Checkliste Einzelhandel

Visueller Auftritt

  • Fernwirkung der Fassade des Geschäfts
  • Farbe der Fassade
  • Firmenschriftzug
  • Fassadenstrahler
  • Schaufensterbeleuchtung: warm, sonnenlichtartig
  • Häufig wechselnde Dekorationen mit weit sichtbarem Blickfang mit klaren Themen und passender Farbgebung
  • Klare Übersicht und Orientierung am Ladeneingang
  • Helle Lichtführung im Laden und je nach Branche: Sitzgruppe, Kaffeebar, Theken frei räumen
  • Sauberer Gehsteig
  • Keine überfüllte Abfallkörbe
  • Bepflanzung
  • Großzügiges, gut beschildertes Parkplatzangebot (möglichst ohne Parkgebühren und keine Strafzettel für Kunden)

Erfolgsfaktor Mensch

  • Positive Stimmung - nie jammern!
  • Herzliche und frische Begrüßung
  • Begeisterung für Ihr Sortiment und Ihre Dienstleistung
  • Kompetenz in der Fachberatung
  • Größte Kulanz bei allen Reklamationen
  • Attraktivität und Ideenreichtum (Holen Sie sich verkaufsfördernde Ideen bei Ihren Kollegen in anderen Städten: Erfa-Gruppen, Seminare)
  • Herzlichkeit im Umgang mit Menschen (Die Botschaft lautet: "Ich mag Dich - egal wie alt Di bist und egal ob Du arm oder reich bist - Du bist mein Kunde - ich mag Dich".)
  • Lächeln (hebt die Stimmung - auch am Telefon)
  • Selbstmotivation (Familie, Kultur, Natur, Reisen)
  • Weihnachten: Festliche Dekoration, hochwertige Geschenkpäckchen, kleines Präsent für den Kunden

Zusammenarbeit vor Ort

  • Aktiv in der Werbegemeinschaft
  • Besonders attraktive Weihnachtsbeleuchtung im Ort
  • Sympathieaktionen im Ort
  • Gemeinsame Werbung (Medien und Funk) in den österreichischen Nachbarorten und Chiemgau (Tagesbesucher aus Österreich, Königssee und Roßfeld sind weichtige Zielgruppen)
  • Werbung gemeinsam mit der Werbegemeinschaft

Was für Sie noch wichtig ist:

Einzelhandelsdaten der Stadt Rathenow erhalten Sie von Jens Hubald, Telefon: 0 33 85 / 59 65 53

Auch steht Herr Christian Klotz bei Fragen gern zur Verfügung:

Christian Klotz
Telefon: 08651 2163
Telefax: 08651 64873
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Besonders wichtig für die Zukunft sind steigende Besucherzahlen in Ihrer Einkaufstraße (zum Beispiel: Anteil der CITY am Gesamtumsatz der Stadt, Anzahl der Mitarbeiter pro 1.000qm Verkaufsfläche)